24. März 2009

never doubt

"Never doubt that a small group of committed people can change the world. indeed, it is the only way it ever has." (Margaret Mead)

aufruf zum aktionstag am 28. märz! komm hin & tanz mit. wir zahlen nicht für eure krise! demonstration für eine demokratische und solidarische gesellschaft! http://www.28maerz.at/7040.html
das wird eine riesenveranstaltung mit trommeln u reden u aktionen....ausgerufen auf dem weltsozialforum in belem...
nach der initiative von attac unterstützen jetzt 186 organisationen das bündnis zum aktionstag!!!

aktivistisches und mehr auf der attac aktionsakademie
http://www.attac.at/aktionsakademie.html

there is always an option.

12. März 2009

finden

ich bin weiter gekommen durch die peace studies, weiter zu mir selber und weiter zu meinem leben aber weg von meinem leben das ich vorher aufgebaut hatte. zwiespalt. möglichkeiten. abschnitt. jetzt bin ich da und jetzt??? was gibt es noch??? ich will…

finden
ich suche nicht - ich finde. suchen - das ist
ausgehen von alten beständen und ein finden-
wollen von bereits bekanntem im neuen.
finden- das ist das völlig neue! das neue auch
in der bewegung. alle wege sind offen und was
gefunden wird, ist unbekannt, es ist ein
wagnis, ein heiliges abenteuer!
die ungewissheit solcher wagnisse können
eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im
ungeborgenen geborgen wissen, die in die
ungewissheit, in die führerlosigkeit geführt
werden, die sich im dunkeln einem
unsichtbaren stern überlassen, die sich vom
ziele ziehen lassen und nicht – menschlich
beschränkt und eingeengt – das ziel
bestimmen.
dieses offensein für jede neue erkenntnis im
außen und innen: das ist das wesenhafte des
modernen menschen, der in aller angst des
loslassens doch die gnade des gehaltenseins
im offenwerden neuer möglichkeiten erfährt.
pablo picasso

ich denke das schaffe ich nach den peace studies. mich gehalten fühlen im moment, zu wissen es gibt immer alternativen, ich werde so liebe menschen treffen, weil sowieso begegnet mir was ich in mir habe. und schwierigkeiten? die gibt es immer und überall. kein konzept von sicherheit oder gar versicherung kann dem vorbeugen. frei und voller frieden kann ich nur hier und jetzt sein. und finden. ja dann…

10. März 2009

regenmachergeschichte

ein beispiel für elizitive konflikttransformation…

da war einmal ein regenmacher der ging in ein dorf wohin er gerufen wurde regen zu machen. es hatte nicht geregnet seit tagen und die leute waren aus den häuschen. da schickte er sie zur arbeit und ging ins häuschen. am vierten tage brauten sich die wolken zusammen es fing es an in schweren tropfen zu regnen und zu duften nach feuchter erde. erstaunt fragten die leute: was hast du gemacht damit der himmel dir gehorcht? du musst ein zauberer sein! da sagte er: ich habe mich zurückgezogen um frieden mit mir selber zu machen danach konnte ich frieden mit den regenwolken schließen und sie zogen gerne wieder über das kleine dorf. wenn ich mich selbst in ordnung fühle dann kommt auch die welt wieder in ordnung…

frei nach sylvester walch…
…ich wünsche zeit zum zurückziehen und frieden finden…

9. März 2009

raumträgerin

...warum ich so viele viele tage mir kopfzerbrechen bereiten ließ davon wie ich meinen platz wieder finde und wie ich mich einfach wohl fühlen kann, nicht gruppendeterminiert, professorendeterminiert situationsdeterminiert.
dabei ist es ganz einfach. take the space with you. ich erinnere mich an alle präsenzübungen die ich gemacht habe in meinem leben. mein bestes seminar auf der wu war ein kabarett seminar. so cool, bevor wir eine agentennummer mit löchrigen zeitungen durch die wir hindurchlugten am franz josefs bahnhof spielten beschäftigten wir uns mit unseren gefühlen, damit wie wir diese transformieren können (kein wunder dass mich der butoh dance an das seminar erinnert) und: wir machten präsenzübungen. ich erinnere mich einmal stieg ich 5 minuten lang auf einen sessel, beobachtet von der ganzen gruppe, vollführte meine tänze, erzählte den kollegInnen dass ich mich eher wie pippi langstrumpf fühlte mit den zwei unterschiedlichen kringelsocken als eine wirtschaftsstudentin. das war echt sehr mutig. ich erinnere mich manchmal an die sesselsituation die präsenz erzwingt durch die aufmerksamkeit.
wie henriette (unsere butoh dance leiterin) sagte kann ich immer meine innere landschaft mitnehmen. wie diese aussieht und dass ich diese in mir habe weiß ich schon so lange, keine frage. ich kann sie immer dabeihaben in den augen, hinter den augen. beim gehen, ich kann im gehen den raum um mich bewegen indem ich meinen eigenen raum mitnehme. so kann ich da sein. ohne meine landschaft husche ich vorbei, bemüht nichts zu zerstören und ich bewege gar nichts. das kann ich auch sehr gut ab und zu. ich kann fast verschwinden in einer situation. hätte ich diese übung in der sikhander-klasse schon gewusst, ich hätte wohl einiges ändern können. die landschaftsübung war sehr beeindruckend für mich.
wenn ich meine landschaft dabei habe kann es mir nicht so leicht passieren dass ich wie willenlos in die landschaften der anderen eintauche.

männer-frauen reflexion die zweite

ich bin ein bisschen eifersüchtig wenn ich daran denke wie viel joschi geliebt und beachtet wurde. ja ich habe joschi wirklich wirklich sehr sehr gern und könnte das auch alles mit ihm besprechen (?ich kann mich im moment nicht errinnern ob wir es besprochen haben…). kaum sagte joschi etwas erntete er lachen, zuspruch, begeisterung. alle seine ideen kamen gut an. ich weiß das liegt auch am engagement mit dem er im letzten semester präsent war. dennoch: ohne so viele frauen-unterstützerinnen hätte sich das nicht so stark bemerkbar gemacht. soweit meine these. chris erntete viel lächeln und beifall von uns. adam mit seinen konservativen positionen war außerordentlich akzeptiert. und hätte je eine frau soviel aufmerksamkeit bekommen als chief of staff beim bundesheer wie ronny sie bekam? zum beispiel wurde alev die die peace studies so liebte und öfters im mittelpunkt stand in den vergangenen semestern wurde ständig angefeindet und eifersüchtig betrachtet – besonders von frauen!
und chang hun! immer wenn chang hun auf einem foto war brach ein großteil der gruppe in begeisterungsstürme aus. ich finde diese fotoschaudynamik ausgesprochen polarisierend und halte sie meistens nicht gut aus. eventuell auch weil mir fotos generell nicht so wichtig sind. chang hun im cheep! chang hun hinterm lenkrad im cheep! chang hun legt schneeketten an! chang hun beugt sich aus dem auto und gibt vor im schnee eine mine zu suchen. was für ein held! dabei war chang hun besorgt dass er eine zu kleine nase und zu wenig muskeln hatte. er war fast 80% der seminarzeit nicht wirklich anwesend (meine unterstellung). ganz abgesehen davon dass durch sein zuspätkommen und ausschlafen von nächtlichen aktivitäten seine physische anwesenheit etwa 2/3 von meiner betrug. auf den fotos war er der liebling der gruppe. was ist das für ein abbild der realität? warum setzen gruppen manche leute, besonders männer (!) auf ein jubelpodest? an dem army-abend waren es ronny und chang hun. warum keine frauen? wo wir doch 4/5 der gruppe ausmachten? ach, solche situationen machen mich wütend!!! ich werde dadurch stimmlos und schwach. und ich gehe. meine entscheidung.

gleichzeitig finde ich es interessant dass in dieser gruppe mit dem hohen frauenanteil melissa, die wohl polarisierendste person in der gruppe, eine ist, die sich selbst als eine starke unabhängige frau betrachtete. wo ihre schwächen lagen wussten wir dann ziemlich schnell. dennoch, sie war aufgrund der eigenschaften die ich als „eher männlich“ bezeichnen würde wie hohe und schnelle analysefähigkeit, diskussionslust, konfliktbereitschaft, direktheit, und ähnlichen qualtitäten nicht beliebt, sogar mitverursacherin vieler konflikte. wohingegen andere, die es genau verstanden ihre weiblichen stärken bei männern einzusetzen und ruhig wenig konfrontativ doch sehr emotional agierten, sich größter beliebtheit erfreuten. ich finde das paradox!!! ich will nicht an dem frauenbild festhalten männern gefallen zu müssen um etwas wert zu sein! still und zurückgezogen im richtigen moment schwach erscheinend bei gleichzeitiger betonung meiner körperlichen vorzüge, nein!!! warum machte unsere gruppe mit den vielen frauen und den wenigen männern genau dieses frauenbild zum idealbild? warum betrachteten wir melissa, die dieses in frage stellte, als störend? warum betrachtete ich sie als störend?? wie kann ich ausbrechen aus diesen geschlechterrollentypischen gedanken?
sogar beim schreiben fällt mir auf dass ich über meine männliche kollegen viel wertschätzender schreibe als über die frauen in der gruppe...ach, es ist so verdreht. ich will diese einstellungen ändern! und nicht darin mitspielen! und nicht mitschreiben!

frauen-männerdynamisches zum frauentag

christoph ist schauspieler. ich mag es wenn leute gerne sprechen vor gruppen wenn sie ohne sich selbst zu wichtig zu nehmen es doch verstehen mit einigem humor die eigene person ins rampenlicht zu rücken. jedoch ist ja meine theorie in gruppen dass unterstützerInnen mehr macht haben als die leute im rampenlicht. gruppendynamik würde nicht funktionieren ohne unterstützerinnen. ich bewirke als unterstützerin in vielen fällen mehr als als initiatorin. besonders wenn ich als initiatorin keine unterstützung bekomme. als initiatorin bin ich darauf angewiesen dass meine idee gefällt. dass ich leute mitziehen kann. werden statt mir andere unterstützt bin ich alleine, und kann mich bestenfalls damit abfinden andere ideen und personen zu unterstützen. in gruppen ist das oft auf unheimliche weise festgeschrieben wer wen unterstützt. definitiv war das der fall in unserer gruppe vergangenes semester.
seltsam, ein gruppengesetz dass muhiba immer nach melissa sprach, und umgekehrt. dass ronny immer nickte wenn chris was sagte und josef, der nur von seinem computer kurz aufsah wenn baktybek ein beispiel brachte. shahinaz hatte die ganze aufmerksamkeit des professors, sowieso. und sie war gut und brachte sich viel ein. adam war der einzige der jeden text wenigstens kurz angeschaut hatte und zu jeder präsentation ein kommentar machte. er war so präsent wie ich es beim cross reading gewesen war. sikhander ließ sich immer unterbrechen durch all die kommentare.
eingefahrene dynamik, ich fühlte mich verloren in sikhanders stunde. es war niemand da den ich unterstützen konnte da die leute die ich unterstützt hätte nicht sprachen, noch weniger als ich, zu schwach und überfordert mit der situation.
ich bin gern unterstützerin, natürlich. ich denke dieses unterstützerin-sein ist eine typisch weibliche eigenschaft. ich kann das gut, in gruppen zu schauen dass jedeR zu wort kommt und sich wohl fühlt, sich jedeR einbringen kann. ich will dieses thema kurz unter dem genderaspekt betrachten, der in unserer gruppe gut sichtbar wurde. das paradoxe dran ist, dass ich als frau immer bemüht bin männer zu unterstützen. ich will männern das gefühl zu geben etwas besonderes zu sein. (ich denke das kann ich auch ganz gut). es ist mir wichtig besonders von männern aufmerksamkeit zu bekommen folglich gebe ich männern viel aufmerksamkeit. besonders stark zeigt sich diese dynamik natürlich in gruppen mit sehr niedrigem männeranteil. ich bewege mich viel in solchen gruppen und mag die daraus resultierende dynamik oft gar nicht. obwohl ich sie natürlich selber mitverursache. einerseits kann ich zu männern direkter sagen was mich stört als zu frauen andererseits bekommen sie auch die doppelte bewunderung von mir. und sie lieben das (denke ich). wenige männer in gruppen von vielen frauen werden oft umschwärmt und bekommen übermäßig viel aufmerksamkeit. viele frauen die in einer gruppe mit wenigen männern sind bemühen sich umso mehr ein bisschen aufmerksamkeit zu erhaschen.
die schlussfolgerung daraus ist eine wertung der geschlechter, nämlich jene dass männer in meinen gedanken und zeilen mehr wert sind als frauen. warum ist es mir besonders wichtig mit männern in kontakt zu kommen? präzise ausgedrückt habe ich die starke frauenüberzahl in gruppen ausgesprochen satt. ich bewege mich viel in gruppen mit frauenüberzahl. überzahl. was für ein wort. als gäbe es zu viele frauen. warum mache ich mein eigenes geschlecht schlecht nur deswegen weil es vom anderen nicht bewundert wird!? es hat den anschein als fühlte ich mich in der gruppe als frau weniger wert, weil wir frauen so stark vertreten waren. als würden beziehungen zwischen männern und frauen in gruppen dem scheinbar marktgemachten gesetz von überangebot und nachfrage folgen. brrr. ich hasse mainstreammarktwirtschaft und bin gegen jede fortschreibung der marktdynamiken in anderen bereichen. mir die frage nach meinem wert zu stellen ist äußerst marktwirtschaftlich und ich will das nicht. mein wert soll nicht abhängig sein von der aufmerksamkeit meiner männlichen kollegen. ich muss als lebewesen keinen wert haben im sinne eines vergleichbaren numerischen begriffs den ich zu anderen in relation setzen kann.

15. Februar 2009

straßenmusik

und wieder ein musiktipp...gestern eine nette band in der innsbrucker innenstadt getroffen
www.philadelphia-band.com

13. Februar 2009

schneeflockengrüße

juhuuu, seminar geschafft. zeit für prinzessinnenschlaf, lang frühstücken, paper schreiben im kaffeehaus oder hier im grillhof... valentinstagslieder singen.
und: nächste woche fahren wir nach salzburg zum holotropen atmen.
zwischen sommerakademieortskrise, professorverabschiedungstänzen, finanzantragsfertigstellung hinaus ins schneeflockengestöber voller lieder im kopf...wieder da.
freue mich auf mein nächstes halbes jahr in wien mit zeit zum lesen was ich schon immer lesen wollte schreiben was ich schon immer schreiben wollte, leute besuchen die ich schon lange besuchen will... und denke mir dass ich nicht mehr geld brauche dass ich mir keine sorgen machen muss, ich habe viele freunde viele möglichkeiten und alles zukunftsgute beginnt sowieso schon jetzt im moment. meine kreativität ist ja da und ich werde sowieso immer was spannendes zu tun finden und musik u liebe leute um mich...friedvolle schneeflockengrüße hinaus in alle weißgrauen winterwelten...

12. Februar 2009

kleine prinzessin

neben meinen vielen namen und namensabkürzungen die ich als langnamige elisabeth bekomme hab ich in den letzten wochen von meinen mitstudierenden einen neuen erhalten: der kleine prinz. in anderen sprachen little prince, principito, urine wangja (das ist koreanisch). ganz abgesehen von seiner männlichkeit fühle ich mich überaus geehrt durch den namen. als prinzinnenhaft in den augen meiner kollegInnen definierten mich meine langen spaziergänge in blauem mantel und gelber haube, die mich schweben machen. anlass genug mir zu überlegen was das märchen des kleinen prinzen für mich bedeutet. ich habe nachgelesen, von erwachsenen mit fixen vorstellungen von hüten, elefanten und schafen. über die reise des kleinen prinzen die ihn auf seltsame planeten führte. und darüber dass er auf der erde menschen suchte, freunde. und die antwort die er bekam vom kleinen fuchs: du siehst mit dem herzen. alles andere ist unsichtbar. und: du brauchst zeit um mit dem herzen zu sehen. freundschaft entwickelt sich mit der zeit und durch hinschauen - mit dem herzen – und durch dabei sein. der wille sich „zähmen“ zu lassen ist dazu voraussetzung.

ich mag das wort zähmen nicht. es klingt nach haustieren und nach einschränkungen. ich gebe antoine de sainte exupery recht darin dass zeitliches und empathisches engagement voraussetzung ist um freunde zu finden. oder einfach „da sein“ immer zur gleichen zeit. ich denke dass „da sein“ in der gruppe wesentlich ist um freunde zu finden. auch „da sein“ wenn ich mich nicht so wohl fühle. „da sein“ mit all meinen zweifeln und unsicherheiten. mit meiner nachdenklichen besorgnis rund um das gruppengeschehen und mit meiner besorgnis um andere menschen. kein grund mich darin zu verlieren, mich hinter anderen, oder gar in anderen zu verstecken! sobald ich nicht mehr da bin kann ich keinen platz einnehmen etwa weil ich von planet zu planet reise oder weil ich prinzessinnenmäßig über dem boden schwebe ohne mich festlegen zu wollen, ohne mich tatsächlich auseinandersetzen zu wollen mit den spannungen in der gruppe, mit dominanten persönlichkeiten, und mit meinen eigenen reaktionen auf mitstudierende.

sobald ich nicht mehr da bin können mich andere nicht gern haben, ich stehe nicht zur verfügung für beziehungen. sie betreffen mich nicht. ich bin abgeschottet versteckt hinterm vorhang, wartend auf bessere bedingungen und freundlichere gesichter die auf mich warten. nur, es wartet niemand. denn jedeR ist auf ihre/seine weise reisend unterwegs zwischen den planeten der identitäten, wenn auch innerhalb des glaskugel-exils das die peacestudies bieten.da zu sein ist meine erste verantwortung. auch wenn ich träume, wenn ich mich zurückziehe. träumen ist meine entscheidung, da sein ist meine entscheidung. und da sein ist voraussetzung für gruppenmitgestaltung. für die anwendung elizitiver methoden, die wir bei den peace studies lernen.
(aus meinem reflexionsbericht für modul 3)

zusammengerauft

...um anzuschließen an meine abhandlung über die dominanz möchte ich festhalten
- den dominierenden personen ist es in ihrer rolle selber nicht gut gegangen, und auch einem großteil der gruppe nicht...
- diese woche haben wir wieder alle die diskussionen mehr in die hand genommen und uns richtig gut gehalten, die fronten sind aufgelöst (bzw immer veränderbar), es gibt kaum mehr anschuldigungen u versteckte aggressionen
- zwischendurch in den pausen, an den abenden passierten und passieren viele kleine gespräche, umarmungen, andere versöhnliche gesten zwischen allen...
- wir haben ein gruppenklima erreicht in dem jedeR jederzeit alle meinungen ausdrücken & kontroverse statements vorbringen kann, auch direkte kritik an der diskussionsweise (meiner meinung nach...)
- die gruppe ist einfach nicht so eine kuschelgruppe, schließlich habe ich das in den letzten semestern kritisiert, und plötzlich fehlt es mir doch :-(
- außerdem glaube ich dass es doch zu einem gutteil am gruppen-interesse oder nicht-interesse an den laufenden inhalten liegt wie der diskussionsprozess abläuft, und, nicht nur an den inhalten sondern auch an der moderation, die der professor kaum in die hand genommen hat.

seminarzeit

ich habs genossen meine präsentation vorzubereiten und zu halten diese woche, einige der minuten in denen ich richtig hier und jetzt war während der zwei seminarwochen. zwischendurch fühlte ich mich als verschwendete ich zeit, als wäre ich abgeschweift in ferne gruppenanalysegedanken wobei ich am liebsten sowieso schon weg wollte...abends laufen und zimmerzusammensitzen ..irgendwie waren das keine sehr inspirierenden wochen. weder das thema packte mich so, noch die gruppendiskussionen, noch schaffte ich es selber voll anteil zu nehmen an dem was hier passierte. schade. das seminar bestand aus 2x3 h vorlesung jeden tag und diese woche hielten wir nacheinander allein(!) je eine präsentation (das sind insgesamt 30!) über je einen artikel in dem reader. die artikelzusammenstellung ist übrigens superspannend!!! amartya sen, khatami, arundhati roy, huntington, ---echt autorInnen von denen ich mehr wissen wollte und will. jedoch fand ich die unterrichtsform nicht ansprechend. einige der präsentationen waren spannend aber oft fand ich es mühsam zu folgen.
liegt es an mir wenn ich gelangweilt bin? wenn ich es nicht schaffe den inhalten zu folgen? ich denke teilweise. wahrscheinlich sind meine erwartungen nach den 2 1/2 peace study semestern haushoch und unerfüllbar, andererseits ertappe ich mich bei unruhigen zukunftsgedanken und eben den beschriebenen gruppendynamikanalysen...

gewaltfrei? entwickelt?

geärgert hat mich diese woche die definition von gewaltfreiheit unseres professors. die frage war unter anderem ob jener journalist der george bush mit schuhen bewarf gewaltvoll handelte oder nicht...(er wurde nach dem werfen seines schuhs niedergeschlagen und ist seither seit zwei jahren in gefängnis, angeblich sogar gefoltert..). in der weiteren diskussion meinte er, gewalt sei immer offensiv, also wäre implizit jeder akt der selbstverteidigung, auch wenn bewaffnet, gewaltlos!

oft mag die grenze wo die gewalt beginnt schwer zu definieren sein. jedoch deprimiert mich diese definition der gewaltlosigkeit überaus. warum studiere ich hier, mache mir gedanken über meine gedanken über meine sprache über die zusammenarbeit in der gruppe? wozu üben wir wochenlang giraffenfeedback ...um dann eine art der gewaltlosigkeit zu erreichen, die mit selbstverteidigung gleichzusetzen ist? sicher nicht! dabei habe ich einen revolutionäreren anspruch. und ich denke dieses peace studie programm hat den auch!

ein anderer punkt in dem ich ständig anderer meinung war betraf demokratisierung und modernisierung als lösungsvorschläge für muslimische gesellschaften. auf diese weise einfach zu undifferenziert. wir brauchen entwicklung! bildung! muslimische gesellschaften sind - bis auf wenige eliten - ungebildet, sagt unser professor. im moment blühen konservative koranschulen, die koran-interpretationen lehren anstatt allgemeinbildung...ja das mag stimmen, trotzdem waren mir viele der kommentare viel zu generell und ich finde es schwer ein derartiges bild über muslimische gesellschaften generell hinzunehmen. will das nicht. entwicklung als schlagwort zu akzeptieren, als lösungsansatz für pakistan (zb) finde ich nach all den kritischen auseinandersetzungen und vor allem innerhalb dieses studiums nicht möglich. nein danke.

was gut war und wir viel besprochen haben war die kritik an der aufrüstung, an den atomwaffen, und die rolle von ngos in der anti-nuclearwaffenbewegung. jaja, es waren einige themen ganz interessant, mein referatsthema war migration..

hundebabies & eisige kälte

...gleich unter dem artikel mit den 26 armen schutzsuchenden welpen, heldenhaft gerettet von der tiroler polizei, einige peace students zusammengekauert im schnee bedroht von vermummten kerlen mit gewehren: titel: bundesheer trainert un soldaten in eisiger kälte. tiroler kronenzeitung, 11.2.09, seite 7. das gab einige aufruhr. auf unserer bundesheerwoche war eine jounalistin mit dabei, sie wollte für die wochenendbeilage der krone einen netten bericht über unser mission training beim bundesheer machen. stattdessen erschien der bericht mittwochs u hört sich an, als wären wir un-soldatInnen die im tiroler hochgebirge bei eisiger kälte schikaniert wurden in vorbereitung auf unesco missions - die es gar nicht gibt.

ich kann dazu nur sagen: das training beim bundesheer ist einer der höhepunkte in der peace study ausbildung. logistisch wahnsinnig gut geplant und wir sind dort herzlich und bestens aufgehoben. herzlichen dank major general bauer, major elmer und major rott :-)

5. Februar 2009

gatschlaufen im friling

hab ich schon erzählt dass der frühling da ist? vielleicht deswegen weil ich haare geschnitten habe? naja...ich will ja nicht gleich meinen beeinflussungsgrad auf natur-u gruppenereignisse überschätzen :-)
...jedenfalls schmilzt der schnee und bläst der wind und geht die erde auf und spritzt der gatsch unter meinen laufschuhen. ja ich hab wieder energie zum laufen und zum schreiben. verbringe einige zeit in der sonne. und das tut gut. bringt ersehnte erleichterung und gutes auspowern nach dem langen grüblerischen sitzen und selbstzweiflerischem reflektieren.

hier ein link zu meinem lieblingsfrühlingslied von pallawatsch...
http://www.myspace.com/pallawatschklez
mayn friling, das vierte in der liste meine ich...

rotweintiefe & neues glück

juhu, ich bin wieder euphorisch. kleine zellen von gruppenglück sind gesät, annäherungsversuche an personen die ich als störend wahrgenommen habe. jane hat während des abendessens mindestens 15 minuten über ihre schwangerschaft gesprochen. ich bin baff. schreiben wirkt und reden wirkt u aufmersam sein. und vor allem guter wille.
jetzt einiger wein und gute gespräche. norbert sagt die politischen aufstellungen letzte woche sind nicht vollkommen schief gelaufen sondern haben eben das ergebnis erzielt wie vorgesehen nämlich gruppenprozesse sichtbar zu machen. ja da geb ich ihm recht. auch wenn ich eventuell die einzige bzw unter den wenigen personen war die einige der aufstellungen jedenfalls ernst genommen haben und mich tiefgehendst damit auseinandergesetzt habe was in der gruppe passiert, so haben doch alle voll anteil genommen am gruppenprozess. hm ja eventuell war es so gedacht u das hat all mein nachdenken ausgelöst, respekt.

ein wirres studium, chaosphase, keine zufälle. systemisch gesehen gibt es keine zufälle nur selbstverantwortliche entscheidungen und sich gegenseitig bedingende prozesse...das passt schon so. ich war zwar die letzten tage frustriert über die gruppe bzw das nicht-gruppengefühl, andererseits gab es so viele nachdenkanstöße wie schon lange nicht. offensichtlich werde ich gefordert schon weil ich bereit bin gefordert zu werden. andernfalls wäre es sowieso langweilig.
jetzt noch ein kurzer zimmergutenachtumtrunk mit ebendiesen positiven gruppen gesprächen damit meine ich dass wir beschlossen den prozess und die tage hier aktiv in eine richtung zu gestalten die mehr tiefe in den gruppenbeziehungen zulässt schon allein deshalb weil wir selber offen sind für die tiefe. und schon tagsüber gute gespräche.
wow. ich bin sehr beeindruckt und glaube wieder dass ich echt was verändern kann. weil das kann ich.
wuahey!!!!
so sei es.

über die dominanz

es ist für mich außerordentlich schwierig mit sehr dominanten persönlichkeiten umzugehen. ich schwanke in diesen fällen wirklich zwischen innerlicher wut, ignoranz, offenem konflikt und der tatsache einfach zu denken ich bin nicht auf dem richtigen weg, u lass mich von dominanz verdrängen. warum? zeit für widerstand!
in unserer peacegruppe sehe ich mich/wir uns in einer ganz und gar ncith friedvollen situation, gesetzt den fall dass ich friedvoll wenigstens zu einem kleinen teil mit ausgeglichen beschreiben würde. ein raum in dem jede und jeder gleich viel sichtbar wird und anteil haben darf und ausdruck finden darf für persönlichekeit, anliegen, verrücktheiten, umarmungen, und dafür respekt und aufmerksamkeit bekommt. bei uns jedoch dominiert eine - zwei personen ganz furchtbar die ganze gruppe. das ganz furchtbar ist jetzt natürlich eine wertung, da ich selber von dieser dominanz-situation betroffen bin ist es jedoch schwer das außer acht zu lassen. natürlich habe ich eine position. ich sehe unsere nette liebe peacegruppe dominiert von 2 frauen, tw ist es auch nur eine die die andere mitzieht. wir sind so eine starke gruppe! erst letzte woche haben wir bewiesen dass wir stopp sagen wenn es uns nicht mehr passt, dass wir zusammenhalten wenn es jemandem in der gruppe nicht gut geht. natürlich, die dominante person ist teil der gruppe, außerordentlich witzig intelligent und wahrscheinlich einfach ein wenig schneller im formulieren ihrer statements und positionen als wir anderen. und: sie ist sich immer sicher diese nach außen tragen zu wollen. was auch immer. wir erfahren sehr viel von ihr. viel themenbezogenes, vieles das sie gelesen u erlebt hat, aber auch zwischenstatements über erfahrungen, lautstark ausgedrückt ihre meinung, sehr dirket, was leicht als anschuldigung empfunden werden kann.
und ich, tendiere zu überlegen in meinem kopf vorzuformulieren wenn ich etwas kritisiere, diskutiere, am liebsten ist mir die schriftlicher form da diese eine korrekturmöglichkeit, eine reformulierungsmöglichkeit vor dem abschicken einräumt...

tatsache ist diese dominanzsituationen im klassenraum sind gleichbleibend, die redezeiten wirklcih wirklich ungleich verteilt. den ansatz der professorInnen jedeR von uns den platz zu geben den er/sie braucht finde ich in diesem fall gut. es ist im prinzip nicht das was ich im klassischen sinne als moderation verstehen würde.
tatsache ist auch dass der ärger in vielen personen in der gruppe steigt, einfach über die ausdrucksweise, über die tatsache dass diese person zuviel redezeit in anspruch nimmt. jedenfalls ein ausmaß das in der geteilten gruppenwahrnehmung als zuviel empfunden wird.

ich fühle dass dieser ärger in vielen von uns schwelt und wartet dass er zu getuschel und ungerechten schuldzuweisungen führt. ich spüre eine spannung in der gruppe. ich möchte auch die dominanten personen in der gruppe als teil sehen, sie nicht anprangern, sie verstehen. ich weiß dass eine von ihnen jedenfalls ganz ganz sensibel auf kritik reagiert dass sie tagelang schmollt auch wenns nur um kritik an ihrem paper geht. ich denke dass sie mit der eigenschaft soviel raum in gruppen einzunehmen keineswegs im frieden ist, noch kann ich sagen ob sie sich dessen bewusst ist.

was kann ich tun? integrativseminar für alle einberufen? wo wir alle gemeinsam sagen hey uns ist die situation wichtig wie arbeiten wir damit was tun wir um wieder eine peace gruppe zu werden? dann kann es leicht passieren dass anschuldigungen hin und her geworfen werden, im prinzip ist ziemlich klar dass die dominante person in ein eck gedrängt wird, und wir uns eventuell stärker fühlen. ich würde trotzdem gern eine runde machen in der jede und jeder sagt was sie/er an der gruppensituation verbesserungswürdig findet.

hm, für den moment hab hab beschlossen, ich rede zuerst direkt mit der person die meiner meinung nach viel von dieser situation auslöst. dann nehm ich verstärkt meine verantwortung der wahrnehmung wahr und versuche diese so zu verändern dass ich die situation anders sehe...ob das möglich ist? ich dnek mir es sind so viele liebe leute hier u irgendwie komme ich nicht dazu das zu genießen weil ich ständig mich mit derlei gruppen-dingen befasse...uff. ja selber schuld. hm es ist jedenfalls thema und gestern das offizielle integrativseminar war echt das schlechteste der integrativseminare das ich erlebt habe in dem sinn dass ich die gruppe sehr gespalten gesehn habe....

ja so ist das hier sind wir zum konflikte lösen oder? ich hätte doch gern harmonie und honeymoon, jetzt doch. es fehlen echt ein paar voll wichtige leute von letztem jahr die dieses gefühl immer vermittelten. gut, die sind weg.

zurück zu den dominanzsituationen will ich noch festhalten dass es mich ja schon stört wenn jemand sich in meinen arbeitsbereich offensichtlich einmischt oder zum beispiel mitreden will ob ich das fiedensstudium mache oder nciht. ich will so selbstbestimmt sein und ich will dass es auch andere sein können. ich will ncith zulassen dass der raum zum selbst-ausdruck in einer gruppe so ungleich verteilt ist!!!!

folglich sehe ich mich nie und nimmer befugt mich in eine dominierende position zu begeben, das mache ich nicht als ältere schwester, als freundin als arbeitskollegin, nie will ich jemanden einschränken, nie mich selber in eine höhere position stellen. wenn es so wird dass ich in gruppen "zu stark" erscheine habe ich kein gutes gefühl. das muss ich nicht sein ich bin genauso stark wie jedeR andere, ich glaube an gruppenschwärmen ich glaube dass wir alle etwas beitragen. ich bin nicht diejenige die mehr sagen will damit die person sich eher zurückzieht, ich bin nicht die stirnbieterin. was ich aber sein kann ist moderatorin, friedensarbeiterin, vermittlerin, aufzeigerin von schwierigen situationen...damit kann ich arbeiten...

tja wer weiß ob das was bringt dass ich das hier schreibe...vielleicht arbeitet ja der luftleere internetweiterverbreitungsraum für mich....

weitergetragen

liebe leserInnen manchmal bin ich gestärkt und beeindruckt wohin diese gebloggten worte gelangen und wie sie ihre wege nehmen durch gedankenwindungen und gespräche. auch wenn sie nur meine einzelne perspektive widerspiegeln. da wären wir wieder bei den schmetterlingsflügelschlägen die frühlingswinde auszulösen vermögen oder viel stärkere. ich kann wohl schreibend mehr bewirken als gedacht. ja und zum schreiben gibts genug anlass...

4. Februar 2009

singende soldaten

wenn friedensstudierende soldaten treffen passiert sowas wie ein gegenseitiger kulturaustausch. natürlich müssen wir uns an die arbeits-und essenszeiten beim bundesheer anpassen (dort essen wir um 7, 12, und 16 uhr), natürlich müssen wir lange powerpointpräsentationen über uns ergehen lassen, viele abkürzungen lernen, im prinzip eine ganz neue sprache. außerdem wird die gruppenstruktur an armeestrukturen angepasst, es gibt kommandantInnen und eben unser drittsemestriges leitungsteam, das für die übung noch einmal eine spezielle verantwortung hatte.
die soldaten finden es großteils sehr nett mit uns zu interagieren, natürlich lässt sich eine gruppe peace students nicht in ein paar tagen völlig umdrehen. die bundesheerler haben in den letzten jahren und auch heuer echt eine herausforderung gemeistert, unsere fragen beantwortet, unsere umarmungen akzeptiert, unsere kreative denkweise, die buntheit, sogar die englische sprache als kommunikationsmittel.
es ist wirlich total schön zu sehen wie wir mit den soldaten auskommen und auch wie wir sie rühren können und es einfach durch diese menschlichkeit ein so tolles training wird. am letzten abend haben zwei der majors mit uns gesungen und selber gitarre gespielt...ein echtes highlight.

große nasen & neue perspektiven

natürlich passiert auch viel lustiges. heute beim mittagessen zum beispiel erläuterte unser koreanischer kollege xang hun sein problem keine freundin zu finden. xang hun verbringt jede nach in lokalen und nachtklubs in innsbruck in der hoffnung dort true love über den weg zu laufen. was ihm dabei im weg steht ist seiner meinung nach seine kleine nase. er hat eine theorie die auf unendlich vielen erfahrungen beruht wonach österreichische frauen nur südländisch aussehende männer mit dunkler haut, dichten augenbrauen und großen nasen mögen. joanne, joschi und ich taten unser bestes ihm diese einschränkende perspektive auf das thema zu ver-rücken, aber keine chance. xang hun hat sogar eine außerordentlich coole asiatische nase was er uns einfach nicht glaubte. (ich habe mich noch nie im leben in jemanden verliebt aufgrund seiner nase, trotzdem sei das hier fairerweise festgehalten). xang isst außerdem 30 eier pro tag und ist sehr bedacht auf sein körperliche fitness, er hat sogar in der army mit wasserkübeln armtraining gemacht...
ist doch gut zu sehen dass wir alle unsere peace studie zeit hier so unterschiedlich erleben...

muslimisches seminar

inhaltlich widmen wir uns muslimischen gesellschaften. ein sehr netter professor aus pakistan mit einer angenehm langsamen art u starkem indischen akzent gibt uns verschiedene außen-sichten auf muslimische gesellschaften. meiner meinung nach bewegt sich das ja noch sehr im allgemeinen bereich, viele der diskutierten fragen sind sehr sehr verallgemeinernd, ja ich bin gespannt ob seine spezifische perspektive noch eine rolle im unterricht spielen wird oder ob er das thema einfach von so unterschiedlichen seiten zu beleuchten versucht. grundsätzlich haben alle fragen zu islam, koran, muslimische gesellschaftsstrukturen platz. wir reden über kopftuchdebatten genauso wie über mohammed und den nachfolgestreit der schiiten versus sunniten.
neben seinem vortrag und präsentationen von studierenden gibts jeden nachmittag einen diskussionsworkshop in dem wir in kleingruppen verschiedene - sehr allgemeine - fragestellungen diskutieren. ich finde das eine nette lernform. in unserer gesamtgruppe hat circa ein drittel muslimischen hintergrund auf die eine oder andere weise. heute war asel in meiner kleingruppe und erzählte von kirgisien wo nach zerfall der sowjetunion konservative muslimische sowie christliche strömungen sehr wichtig wurden (-ich nehme an nicht nur konservative).
was wir außerdem tun ist länderpräsentationen von muslimisch dominierten ländern vorbereiten. heute standen indonesien, malaysien und brunei auf dem programm. sehr interessant, ich denke brunei ist eine steueroase darum hatte ich davon gehört. niemand zahlt dort steuern weil die nationalen einnahmen durch ölverkauf so hoch sind. die bevölkerung von brunei beträgt insgesamt etwas mehr als 300.000 leute.